Viele Wochen später wurde Aondyn von i

Es begab sich zu der Zeit, als die Welt noch von Fabelwesen bevölkert war, dass die Urträger der vier Elemnte beschlossen, die mystischen Wesen auszurotten und sich ihre Fertigkeiten eigen zu machen. Sie führten einen Furchtbaren Krieg gegen die Wesen, und ein Reich nach dem anderen ging zugrunde. Im Osten aber wurden die Verbrecher endlich aufgehalten. Denn dort regierte der Sohn Ocemants, Areon. Er war ein junger, aber weiser Krieger, der dem schrecklichen Treiben seines Vaters endlich Einhalt gebieten wollte. Gemeinsam mit seiner Gemahlin, der schönen Aondyn von Laumenea, die eine vorzügliche Zauberin war, und einer Armee bestehend aus den letzen Fabelwesen Urias, zog Reon bis vor die Grenzen des neuen Reiches der Urträger. Er war bereit, bis zum letzen Atemzug zu kämpfen, wenn es sein musste.

 

Sein Vater war so gerührt vom Mut des jungen Mannes, dass er beschloss, die Fabelwesen nicht weiter zu unterdrücken. Er bat seinen Sohn und das Volk der mystischen Kreaturen um Vergebung. Areon, der seinen Vater noch immer sehr liebte, schaffte es, ihm zu verzeihen, und gemeinsam mit den Urvätern zogen sie nach Ocen, der prächtigen Stadt, die zu Ehren des großen Ocemants und zur Furcht seiner Feinde errichtet worden war. Aber kaum war Areon einige Tage in Ocen verweilt, als seine Gemahlin entführt wurde von einem grausamen Magier. Ocemant bot dem Jungen an, ihm zur Suche seiner Frau eine Armee zur Verfügung zu stellen. Reon aber hielt es nicht aus und ritt alleine los. Er fand den Magier und vernichtete den größten Teil seiner Schergen. Sowie er aber die Kammer, in der seine geliebte Gemahlin gefangen gehalten wurde, erreichte, überkam ihn ein schrecklicher Durst. Er gab dem Durst nach und schenkte sich vom Wasser ein, welches in dem Krug war, der wie aus dem Nichts vor ihm auftauchte.

"Die Götter schicken mir diesen Trunk, um unseren Sieg über das Böse zu feiern, Geliebte!". Mit diesen Worten leerte er den Kelch eiligst, und verschwand dann im Turmzimmer. Dort fand er sowohl Aondyn wie auch den Magier vor. Dieser begann sogleich, Areon anzugreifen. Der junge Krieger wehrte sich für sein Alter sehr geschickt und schaffte es sogar, denn Magier schwer zu verletzen. Sowie er diesem jedoch den Kopf abschlagen wollte, schrie der Magier: "Deine Dummheit ist größer als dein Mut, Areon. Es war kein Wasser, was du da getrunken hast!". Kaum hatte der Magier dies gerufen, verwandelte sich der Areon in ein furchtbares Wesen; einen riesigen Löwen mit Ardlerhaupt und Schwingen. Der Magier nutze das Bestürzen des jungen Kriegers klug und rammte ihm sein eigenes Schwert in die Brust.

Areon starb einen traurigen und elenden Tod. Aondyn, die den Tod ihres Gemahls nicht ertragen konnte, warf sich hinab in die Schlucht, über der sich das Schloss des Magiers befand. Der Magier selbst aber verschwand spurlos.

 

Viele Wochen später wurde Aondyn von ihren Eltern gefunden, die schon überall nach ihr gesucht hatten. Areon jedoch fanden sie nicht. Bis heute weiß niemand, ob der Löwengreif tatsächlich im Schloss des Magiers umkam oder nicht.

ers umkam oder nicht.